Dummytraining | 08 Säulen der Dummyarbeit

Markierung

Einen geworfenen Dummy bezeichnet man als Markierung. Hierbei werden hohe Anforderungen an den Hund gestellt wie z.B. Impulskontrolle, Konzentration & Merkfähigkeit sowie eine perfekte Augenarbeit. Der Hund soll die Flugbahn verfolgen und sich die Fallstelle des Dummys merken.

Frei-Verloren-Suche

Der Hundeführer weiß nicht, wo die Dummys liegen. Der Hund soll selbstständig und motiviert in einem Suchmuster ein vorgegebenes Suchgebiet absuchen. Nach Aufnahme eines Dummys darf er diesen auf dem Rückweg nicht gegen ein anderes tauschen.

Einweisen

Der Hund kennt die Fallstelle des Dummys nicht und wird vom Hundeführer durch Sichtzeichen und Pfeifsignale dorthin geführt. Hier muss der Hund seinem Hundeführer blind vertrauen und gleichzeitig bereit sein für weitere Anweisungen, um mit seinem Hundeführer zu kommunizieren.

Rückrufsignal

Das Rückrufsignal wird über einen positiven Aufbau verlässlich konditioniert. Da man den Hund in seiner Passion zurückrufen möchte, muss man mit einer sehr hochwertigen Belohnung arbeiten.

Fußarbeit

Der Hund soll lernen mit und ohne Leine entspannt und freudig neben seinem Hundeführer zu laufen

Steadiness / Ruhe

Der Hund soll lernen, ruhig neben seinem Hundeführer auf seinen Einsatz zu warten. Das verlangt eine große Portion an Frustrationstoleranz, hier ist ein kleinschrittiger Aufbau wichtig, um den Hund nicht zu überfordern.

Teamarbeit

Der Hund wird immer in den Erfolg geschickt und lernt dadurch seinem Besitzer zu vertrauen. Somit stärkt es die Bindung zwischen Hund und Hundeführer und öffnet die Kommunikationskanäle zwischen Mensch & Tier.

Stopp-Signal

Wird auch Sitzpfiff genannt. Wird durch die Pfeife abgegeben und soll den Hund abstoppen und dessen Aufmerksamkeit ganz auf den Hundeführer lenken. Das Stopp-Signal wird über eine positive Erwartungshaltung aufgebaut. Auch hier muss mit einer hochwertigen Belohnung gearbeitet werden.